Die Sängerin Nina Chuba meldet sich mit ihrer neuen Platte „Ich lieb mich, ich lieb mich nicht“ zurück. Das Werk enthält 19 Lieder, die zwischen Selbstliebe, Zweifel und großem Gefühlsspektrum pendeln. Die 26-Jährige lebt seit sieben Jahren in Berlin und präsentiert sich inzwischen als feste Größe in der deutschen Musikszene.
Inhaltsverzeichnis:
- Nina Chuba zwischen Hamburg und Berlin
- Neues Album „Ich lieb mich, ich lieb mich nicht“
- Persönliche Momente auf der Bühne
- Kooperationen und Einflüsse in Berlin
- Auftritt in der Uber Arena
Nina Chuba zwischen Hamburg und Berlin
Nina Katrin Kaiser, bekannt als Nina Chuba, wurde in Wedel bei Hamburg geboren. Dort begann sie als Kind in der Serie „Pfefferkörner“ ihre Karriere. Neben der Schauspielerei widmete sie sich dem Kunstturnen und dem Klavierspiel. Mit dem Umzug nach Berlin im Jahr 2016 löste sie sich von ihrer Band „BLIZZ“. 2022 gelang der Durchbruch mit dem viralen Hit „Wildberry Lillet“.
Heute spielt Chuba Konzerte in der Berliner Wuhlheide, die mehrere Tausend Zuschauer fasst. Für die Sängerin sind diese Auftritte zu einer Art Heimspiel geworden. Auf Plattformen wie TikTok folgen ihr 1,2 Millionen Menschen. Auf Spotify belegt sie derzeit Platz 2 der meistgestreamten deutschsprachigen Künstlerinnen direkt hinter Ayliva.
Erfolge in Zahlen
- Platz 1 der Charts mit dem Debütalbum „Glas“ im Jahr 2023
- 1,2 Millionen Follower auf TikTok
- Konzerte mit über 15.000 Besuchern in der Berliner Wuhlheide
- Zahlreiche Werbekampagnen für Sportmarken, Smartphones, Discounter und Mineralwasser
Neues Album „Ich lieb mich, ich lieb mich nicht“
Am 20. September erscheint das zweite Studioalbum der Künstlerin. Schon der Eröffnungssong „NINA“ zeigt den neuen Weg. Mit Bass und Bläsern kehrt Chuba drei Jahre nach „Wildberry Lillet“ zurück. Der Sound orientiert sich stärker am urbanen Berlin, erinnert in Teilen an Peter Fox und legt den Schwerpunkt auf das lyrische Ich.
Die Lieder verarbeiten Themen wie Selbstfindung, Überforderung und Freundschaft. Beispiele sind:
- „Unsicher“ – eine Ballade mit Rap-Elementen über Ängste und Zweifel
- „Vergessen“ – ein Stück mit Flamenco-Gitarre und tanzbarer Leichtigkeit
- „Ich lieb mich, ich lieb mich nicht“ – der Titelsong, getragen von Klavierklängen
Die Platte umfasst 19 Titel und beschreibt nach Aussage der Musikerin ihr Leben in den Zwanzigern. Sie zeigt das Spannungsfeld zwischen Selbstbehauptung und Selbstzweifel.
Persönliche Momente auf der Bühne
Chuba ist für emotionale Ehrlichkeit bekannt. Bei ihrem Sommerkonzert 2024 in der Berliner Wuhlheide musste sie den Song „Ganz allein“ kurz unterbrechen, weil ihr Tränen kamen. Anschließend spielte sie weiter. Später erklärte sie in ihrem Podcast „Die Leute lieben das“, dass dieser Auftritt für sie eine besondere Bedeutung hatte.
Auch auf dem neuen Album sind intime Momente zu finden. Balladen wechseln sich mit energiegeladenen Stücken ab. Für Abwechslung sorgen elektronische Effekte wie Autotune, die bewusst eingesetzt werden. Der futuristische Klang passt zu aktuellen Trends der Popmusik und stärkt ihre Position im kommerziellen Markt.
Kooperationen und Einflüsse in Berlin
Die Hauptstadt prägt Chubas Musik entscheidend. Sie arbeitete mit der Band Provinz und dem Rapper Chapo102 zusammen. Das Berliner Netzwerk lieferte Inspiration und ermöglichte kreative Partnerschaften. Diese Verbindungen spiegeln sich in der Vielseitigkeit des Albums wider.
Berlin selbst liefert Themen, vom Großstadttrubel bis zu Momenten der Einsamkeit. „Unsicher“ greift das Gefühl vieler Zugezogener auf, die sich in der Metropole manchmal verloren fühlen. Damit wird ein Publikum erreicht, das sich in den Texten wiedererkennen kann.
Auftritt in der Uber Arena
Am 9. November 2025 stellt Nina Chuba ihr neues Album in der Berliner Uber Arena vor. Es wird eines der größten Konzerte ihrer bisherigen Laufbahn. Bis dahin bleibt die Veröffentlichung von „Ich lieb mich, ich lieb mich nicht“ ein zentrales Ereignis im deutschen Popkalender.
Mit klaren Texten, kraftvollem Sound und einem starken Bezug zu Berlin beweist Chuba, dass sie ihren Platz in der Musikwelt gefunden hat.
Quelle: rbb24, YouTube, Nina Chuba